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Kurz-Infos zu Somali

Rasse:

Somali

(Synonym: Longhaired Abyssinian) auch "Fuchskatze" genannt

Anerkannt als Rasse bei:

FIFé, TICA, CFA, GCCF (= bei allen Verbänden)

Entstehungszeit und -ort /

Erste Züchter:

1963 USA, CAN

Mary Mailing; Ken McGill, Evelyn Mague, Don Richings

Vorfahren:

Abessinier. Die erste anerkannte Somali hieß "May-Ling Tutsuta".

Erlaubte Einkreuzungen:

Keine

Wesen:

Menschenbezogen, extrovertiert, intelligent

Größe und Gewicht:

Zierliche bis mittelgroße, elegante Erscheinung; 3,5 - 5,5 kg

Ohren:

Groß, weit gestellt

Kopf:

Leicht gerundete Keilform, weiche Linien; deutliche Tabbymarkierung auf Wangen und Stirn

Beine:

Lang; ovale Pfoten, Sohlenbüschel

Schwanz:

Lang und voll behaart mit dunkler Spitze

Augen:

Groß und mandelförmig, bernsteinfarben, haselnussbraun oder grün; dunkel umrandet mit heller "Brille"

Fell:

Mittellang, weich und fein; Halskrause und "Höschen"

Fellfarben:

Bei allen Farben: mehrfach gebändertes (=geticktes) Fell.

Ruddy (=wildfarben / kräftige rotbraune Tönung mit tiefschwarzem Ticking)

Sorrel (=kupferrot mit schokoladenbraunem Ticking)

Blau (=warmes Blaugrau mit dunklem stahlgrauem Ticking)

Beige-fawn (=mattiertes Beige, getickt mit einem tiefen, warmen Creme)

     Oder in den entsprechenden Silbervarianten (=schwarz-silber, sorrel-silber, etc.)

 

 

Weitere Beschreibungen des Standards:

 

FIFé    CFA  

 

 

 

 

 

 

Somalis sind elegante, mittelgroße Katzen mit halblangem, pflegeleichtem Fell. Ihre kurzhaarigen Vorfahren sind die Abessinier von denen sie auch die perfekt getickten Farben erbten. Dabei ist jedes einzelne Haar mehrfach gebändert.

Somalis sind in allen Katzenvereinen als Rasse anerkannt und werden auf Ausstellungen überdurch­schnittlich hoch dekoriert. Zählen sie in den USA bereits zu den bevorzugtesten Katzen, so sind sie in Europa noch relativ selten und genießen als zauberhafte Raritäten einigen Seltenheitswert. Durch ihr einnehmendes Wesen und ihre hinreißende Schönheit erfreuen sie sich jedoch auch hier zunehmender Beliebtheit.

Somalis gelten als sehr menschenbezogene Katzen, die in Familien mit Kindern, Hunden und anderen Katzen so richtig aufblühen. Sie lieben den Trubel und sorgen auch selbst gern für solchen.Als Empfangskomitee begrüßen sie Ihre Gäste, erkunden jeden (!) Winkel im Haus, führen ihre Menschen an der Leine durch den Garten und lassen sie an ihrem wilden Spiel teilhaben: Bällchen und Fellmäuse werden unermüdlich apportiert (wundern Sie sich also nicht, wenn Sie vom TV-Krimi nur noch die Hälfte mitbekommen...), Kugelschreiber werden vom Telefontisch gezaubert und tauchen auf wundersame Weise unterm Läufer wieder auf – das Genie beherrscht das Chaos!

Somalis sind zudem intelligente Katzen, die schnell lernen, wie sich Schubladen und Kisten öffnen und wie man sich die neuesten Spielsachen selbst angelt, wenn Herrchen oder Frauchen nicht da sind. Gerne helfen sie beim Bettenbeziehen und inspizieren sorgfältig jede Lücke zwischen Laken und Matratze, gehen beim Wäschefalten zur Hand und machen Platz im Kleiderschrank; sie überwachen das Ausräumen der Einkaufstüten und werfen fachmännische Blicke in den Kühlschrank. Durch ihr ausgeprägtes Sozialverhalten und ihren Willen zur Harmonie sind sie aber durchaus in der Lage, Grenzen zu akzeptieren und die Regeln ihrer Menschen zu befolgen.